Eine kleine Uhr mit grosser Geschichte – und einer Verbindung zu Basel
Eine Uhr muss mich als Uhrmacher nicht mit einem aufwendig verzierten Werk oder einem kostbaren Gehäuse beeindrucken. Manchmal genügen ein übersichtliches Display, drei Druckknöpfe und ein überzeugendes Konzept. Die CASIO F-91W ist dafür ein wunderbares Beispiel. Diese kleine Digitaluhr gehört für mich zu den bemerkenswertesten Alltagsuhren überhaupt.
Sie ist leicht, unkompliziert und erschwinglich. Gleichzeitig besitzt sie einen Wiedererkennungswert, den sich manche aufwendig beworbene Uhrenneuheit erst erarbeiten muss. Dass GALILEO ihr jetzt einen eigenen Beitrag widmet, nehme ich gerne zum Anlass, ihre Geschichte aus Basler Sicht zu erzählen.
1989: Eine Weltkarriere mit Station in Basel
Für unsere Stadt ist ein Detail besonders schön: Die CASIO F-91W wurde in Europa erstmals 1989 an der internationalen Uhren- und Schmuckmesse BASEL vorgestellt. Später wurde diese Messe unter dem Namen BASELWORLD weltweit bekannt.
Damals begegneten sich in Basel Hersteller, Händler und Uhrenfachleute aus aller Welt. Zwischen kostbaren Schmuckstücken, mechanischen Meisterwerken und technischen Neuheiten fand auch eine schlichte japanische Digitaluhr ihren Platz. Rückblickend ist das bemerkenswert: Gerade dieses kleine, preiswerte Modell sollte über Jahrzehnte hinweg Menschen auf der ganzen Welt begleiten.
Für mich gehört auch diese Geschichte zum Erbe unserer Messestadt. Basel war ein Ort, an dem die ganze Vielfalt der Zeitmessung zusammenkam. Die F-91W erinnert daran, wie viel Bedeutung eine zunächst unscheinbare Neuheit entwickeln kann.
Bruno Zbinden: «Mister CASIO» in der Schweiz
Zur Schweizer Geschichte dieser Uhr gehört unbedingt Bruno Zbinden. Er gilt als «Mister CASIO» in der Schweiz und arbeitet seit Jahrzehnten für den Schweizer CASIO-Distributor FORTIMA Trading. Er hat die F-91W in die Schweiz eingeführt und hier bekannt gemacht.
Hinter dem Erfolg einer Marke stehen immer auch Menschen, die ihre Produkte verstehen, erklären und über lange Zeit begleiten. Gerade im Fachhandel sind solche Persönlichkeiten wichtig. Sie verbinden den Hersteller mit den Geschäften und schaffen Kontinuität.
Bruno Zbindens Beitrag verdient deshalb ausdrücklich Anerkennung. Wenn wir heute über den Kultstatus der F-91W sprechen, sollten wir auch an jene denken, die früh an diese Uhr geglaubt und ihr den Weg zu Schweizer Kundinnen und Kunden geebnet haben.
Was mich als Uhrmacher an ihr überzeugt
Die Stärke der F-91W liegt in ihrer durchdachten Einfachheit. Uhrzeit, Wochentag und Datum lassen sich direkt ablesen. Dazu kommen Alarm, Stoppuhr und eine kleine Beleuchtung. Das sind Funktionen, die im Alltag tatsächlich nützlich sind.
Die klassische F-91W-1 wiegt lediglich 21 Gramm und ist 8,5 Millimeter flach. CASIO nennt eine ungefähre Batterielaufzeit von sieben Jahren. Diese Angaben zeigen, wie sparsam und kompakt das Konzept ausgelegt ist. Wer technische Einzelheiten nachlesen möchte, findet sie auf der offiziellen CASIO-Produktseite.
Als Uhrmacher gefällt mir daran besonders das Verhältnis zwischen Aufwand und Nutzen. Eine gute Konstruktion zeigt sich auch darin, dass sie eine klar umrissene Aufgabe über lange Zeit zuverlässig erfüllt. Die F-91W braucht weder eine Verbindung zum Smartphone noch regelmässiges Aufladen.
Natürlich sollte man ihre Grenzen kennen. Die Beleuchtung ist einfach gehalten, und für das Schwimmen würde ich ein entsprechend ausgelegtes Modell empfehlen. Gerade eine ehrliche Beratung macht deutlich, für welchen Alltag diese kleine CASIO hervorragend geeignet ist.
GALILEO schaut hinter den Kult
Der aktuelle GALILEO-Beitrag trägt den aufmerksamkeitsstarken Titel «Warum Hollywood-Stars und Terroristen die gleiche 20€-Uhr tragen». Hinter dieser zugespitzten Überschrift steckt eine sehenswerte Beschäftigung mit der Frage, weshalb die F-91W seit Jahrzehnten so viele unterschiedliche Menschen anspricht.
Reporter Arne trifft den Uhrenexperten Gisbert Brunner und besucht CASIO in Tokio. Der Film verbindet verständliche Erklärungen zu Funktionen, Preis und Batterielaufzeit mit Einblicken in die Qualitätsprüfung. Dabei wird ausdrücklich erklärt, dass die vorgeführten Belastungstests an anderen Modellen stattfinden: Die F-91W hat ihre entsprechenden Prüfungen bereits früher durchlaufen.
Auch prominente Träger und die ungewöhnlichen, teilweise dunklen Kapitel ihres öffentlichen Images werden angesprochen. Besonders interessant finde ich Brunners Gedanken, dass diese Uhr kaum etwas über den gesellschaftlichen Status ihres Trägers verrät.
Die rund zehn Minuten bieten damit einen anschaulichen Zugang zu einem erstaunlichen Stück Uhrenkultur. Es lohnt sich, den GALILEO-Beitrag auf YouTube anzuschauen – auch für Menschen, die sich sonst wenig mit Uhren beschäftigen.

Seit über 20 Jahren bei Au Bijou Basel
Bei Au Bijou Basel begleitet uns die CASIO Uhr bereits seit über 20 Jahren. Wer mehr über das Modell erfahren möchte, findet zusätzliche Informationen in unserem Blogbeitrag «CASIO F-91W – Zeitlos und unverwechselbar».
Die F-91 ist in der Schweiz aktuell in 10 Versionen erhältlich.
Wichtig ist mir dabei der Hinweis: Die CASIO F-91W ist bei Au Bijou Basel nur auf persönliche Anfrage erhältlich. Sprechen Sie uns gerne darauf an. Auch bei einer preiswerten Uhr gehören für mich eine kompetente Auskunft und der persönliche Kontakt dazu.
Die F-91W zeigt auf sympathische Weise, wie zugänglich die Freude an Uhren sein kann. Ihre klare Gestaltung, ihr praktischer Nutzen und ihre lange Geschichte machen sie für mich zu einem Klassiker, der seinen festen Platz in der Uhrenwelt verdient hat.
Patrik-Philipp Huber
Schweizer Uhrmacher und CASIO-Händler, Au Bijou Basel
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von ChatGPT erstellt.



