Designer Wanduhren von Mondaine

Die Fusion von Minimalismus und klassischem Design

Mondaine ist bekannt für die offizelle Schweizer Bahnhofsuhr. Diese eleganten Wanduhren sind eine Verschmelzung von klassischem, zeitlosem Design und Minimalismus der bei dieses neuen Modellen besonders gut zum Ausdruck. Dies verdeutlichen die hellen Zifferblatt mit der markanten roten Sekundenkelle und den Ton-in-Ton-Zeigern sowie das Gehäuse aus gebürstetem neutralem, vergodetem oder kupferfarbenen Aluminium.

Entdecken Sie die Wanduhren von Mondaine. Die Designeruhren vereinen minimalistischen Schweizer Stil und Funktionalität. Sie sind in Basel in unterschiedlichen Grössen und Farben für CHF 228.- erhältlich:

Mondaine Wanduhr silber

Wanduhr silber

Mondaine Wanduhr gold

Wanduhr gold

Mondaine Wanduhr kupfer

Wanduhr kupfer


In ihrer Aluminium-Ausführung besticht die Mondaine Official Swiss Railways Clock durch das puristische und schlichte Design. Und dennoch schmückt diese Wanduhr mit 25cm Durchmesser in ihrem unverwechselbaren Zifferblatt und der markanten roten Sekundenkelle jeden Raum.

Ein ikonisches Schweizer Design für ihr Wohnzimmer, Küche…


Alle Mondaine Uhren sind im Fachhandel erhältlich und stehen für Schweizer Qualität in Design und Verarbeitung und durchlaufen strenge Qualitätskontrollen. Jede Uhr erhält eine internationale Garantie von zwei Jahren.

HOURUNIVERSE: Das neue Konzept für die Uhren-, Schmuck- und Edelsteinindustrien

Aus Baselworld wird Houruniverse

Die Betreiberin MCH Group hat ein erstes Messekonzept erarbeitet. Die virtuele Version der Basler Uhren- und Schmuckmesse „Baselworld“ soll  „Houruniverse“ heissen und der Nachfolger jener Messe heissen, die Basel jahrzehntelang internationales Renommee und viel, viel Geld eingetragen hat.

Houruniverse Telebasel 1Interview auf Telebasel mit Michel Loris-Melikoff (Bild: zVg/Telebasel)

Die Baselworld ist tot. Lang lebe die Houruniverse!

Mit der «Houruniverse» (Zeituniversum) soll ein ganzjährig verfügbarer Treffpunkt geschaffen werden und ersetzt die ehemalige Baselworld. Physisch und digital, das ganze Jahr über aktiv, unterstützt durch die neuesten Technologien für Content und Networking. lankierend dazu wird die Plattform ein erweitertes Ökosystem mit Marken sowie Entwicklern neuer Lösungen im Bereich Vertrieb, Marketing und Verkaufspunkten aufbauen. Global, vernetzt, originell, vor allem aber auch Aussteller- und kundenfreundlich.

Einmal jährlich soll sich die „Community“ zu einem physischen Live-Event treffen, teilt die MCH Group mit. Wie genau man sich dieses neue Produkt vorstellen muss, ist erst in Konturen erkennbar. Die detaillierten Pläne für «Houruniverse» will MCH Ende August vorstellen.


Man habe mit Ausstellern, Besuchern und Vertretern der Branche intensive Gespräche geführt. Die Uhrenhersteller mit denen wir gesprochen haben, sind eher vorsichtig optimistisch…

Weitere Infos unter: www.houruniverse.com
und Basler Zeitung, Telebasel, SRF


MCH Group in Schwierigkeiten?

Lupa System ist mit 75 Millionen und einen Anteil von 44 Prozent an der MCH Messegesellschaft eingestiegen. Die Lupa Systems ist die Investmentgesellschaft von James Murdoch, dem Sohn des australischen Medienmoguls Rupert Murdochmit, mit Niederlassungen in New York und Mumbai. Sie engagiert sich die Beteiligungsgesellschaft an Unternehmen und Start-ups in den Segmenten Medien, Technologie, Entertainment und Nachhaltigkeit. Für James Murdoch sind vor allem die beiden ehemaligen Messe-Premium Veranstaltungen Baselworld und Art Basel interessant. Sie sollen durch neue Konzepte wiederbelebt werden.


Nachtrag: Januar 2021

Die Basler Messegesellschaft MCH Group trennt sich vom bisherigen CEO Bernd Stadlwieser. Stadlwieser macht unterschiedliche Vorstellungen zwischen ihm und einem Teil des Verwaltungsrats verantwortlich. Die MCH spricht von einer einvernehmlichen Lösung…  www.mch-group.com

Huber-Mudge Chronometer

Als Sohn eines Uhrenfabrikaten und einer Uhren-Bijouterie Inhaberin bin ich schon früh vom Uhrenvirus infiziert worden. Ich stamme aus einer alt eingesessenen protestantischen Basler Familie mit diversen Goldschmieden und Theologen als Vorfahren. In der Wohnstube meiner Grosseltern war eine grosse Bilderwand meiner Familienangehörigen. Vielleicht habe ich mich deshalb schon früh für meinen Stammbaum interessiert…

Als ich 1992 ein Thema für meine Diplomarbeit als Uhrmacher-Rhabilleur suchte, besuchte ich das kleine Uhrenmuseum im Haus zum Kirschgarten in Basel. Ich wusste gar nicht, dass dort auch alte Uhren ausgestellt waren. Die Uhrenausstellung ist nur ein kleiner Teil im grossen Gebäude des Seidenband Fabrikanten Johann Rudolf Burckhardt (1750-1813) und gehört zum Historischen Museum Basel.

Uhren Museum Kirschgarten Basel

Als ich im seitlichen Untergeschoss am stöbern war, fiel mir eine alte Uhr ohne Gehäuse auf, das mit «früheste bekannte Uhr mit einer Hemmung mit konstanter Kraft» und «Konstruiert von Johann Jakob Huber und Thomas Mudge» beschriftet war. Thomas Mudge war mir als Uhrmacher bereits ein Begriff, aber von diesem Huber wusste ich damals noch nichts. Als ich dann herausgefunden habe, dass ich mit diesem Huber sogar direkt verwandt bin, wusste ich, dass dies das Thema für meiner Abschlussarbeit sein würde.

Hier ein kleiner Auszug der Diplomarbeit von 1993:


Bei der wissenschaftlichen Englandreise 1754 schrieb Johann Jakob Huber am 19. Oktober 1754 in Croydon ein Memorandum über die Bestimmung der geographische Länge auf See. Seine Idee beruhte auf der bekannten Idee durch einen Zeitvergleich zwischen der Zeit eines bekannten Ortes und der Lokalzeit auf See  die geographische Länge zu berechnen. In seinem Bericht machte er sich auch Gedanken über eine Hemmung mit konstanter Kraft und andere Uhrenbestandteile.

Im Frühling 1755 besuchte Huber in Oxfort die Vorlesungen von Dr. James Bradley und übergab diesem sein Memoire über die geographischen Längen, das durch J.L. Wettstein vom französischen ins englische übersetzt wurde. Bradley war von den Ideen von Johann Jakob Huber beeindruckt und meinte sogar das seine beschriebene Hemmung einfacher wäre als die von John Harrison. Durch Bradley nun aufgemuntert wagte sich Huber sich mit dem wahrscheinlich besten Uhrmacher Londons, Thomas Mudge (1715-1797), Kontakt aufzunehmen, den er sogleich mit der Anfertigung seines Modells beauftragte.

Thomas Mudge bemühte sich stets um die Verbesserung der Ganggenauigkeit seiner Uhren. Er gehörte zu den Uhrmachern, die überzeugt waren, dass das Geheimnis der Ganggenauigkeit vor allem im Gleichmass der Antriebsenergie zu suchen sei, und somit auch jede Mühe und jeder noch so komplizierte Mechanismus gerechtfertigt sei, um dieses Ziel zu erreichen.

Huber Mudge Hemmung mit konstanter Kraft

Dazu ordnete Mudge gemäss Hubers Anordnungen zwischen Zugfeder und Hemmung eine Zusatzfeder, die in kurzen Zeitabständen die Uhr nachspannt und somit ein stetiges Drehmoment übertragen wird. Man nennt eine solche Hemmung eine Hemmung mit konstanter Kraft, obwohl sie keine Hemmung, sondern nur deren Vorspannwerk ist. Auf englisch heisst dieser Mechanismus „constant force escapement“ oder auch „remontoire“. Auf französisch bezeichnet man den Mechanismus „remontoir d’égalité“. Im deutschen Sprachgebrauch redet man von einem „Nachspannwerk“.

Beim gemeinsamen Werk von Johann Jakob Huber und Thomas Mudge handelt es sich um einen sogenannten Versuchschronometer, der kein Temperaturkompensationsmechanismus aufweist. Huber hat in seinem Memorandum auch eine Temperaturkompensation vorgeschlagen, doch riet ihm Mudge vom Bau dieser Kompensation ab. Es sind keine Dokumente erhalten, die eine eingehende Prüfung des Huber/Mudge Chronometers bezeugen. Er ist als 8-Tage-Chronometer konzipiert und mit einem Regulatorenzifferblatt versehen, dies lässt erahnen, dass Huber einen Chronometer bauen liess um diesen für astronomische Messungen zu verwenden. Da Huber im Herbst 1755 an den Hof von Friedrich dem Grossen (alte Fritz) nach Potsdam/Berlin als Professor der Akademie der Wissenschaft und deren Astronom berufen wurde, brach er seine vielversprechende Englandreise vorzeitig ab. Wer weiss was aus der Paarung Mathematiker Huber und Uhrmacher Mudge hätte werden können.

In der Biographie von Dr. phil. J.h. Graf aus Bern wird immer wieder die Frage gestellt, ob vielleicht Huber die auslösenden Ideen für die von Mudge später entwickelte erste freie Ankerhemmung gegeben haben könnte. Die „Beweise“ dafür sind aber nur Interpretationen aus den Tagebuchnotizen Hubers. Meines Erachtens hat Johann Jakob Huber den älteren Thomas Mudge sicher inspiriert mit seinen Überlegungen, aber die Idee für die Erfindung der freien Ankerhemmung kam wahrscheinlich ohne ein Beitrag Hubers, denn dieser war während seiner Reise durch England sicher mit den Chronometer-Problemen vertrauter geworden, aber er arbeitete in England gleich an mehreren astronomischen Problemen und konnte dadurch den jahrelangen fachlichen Vorsprung Mudges nicht aufholen, den es sicher für eine solche Erfindung braucht.

In der erwähnten Huber Biographie meint Dr. Graf, dass Huber 1780 nach England zurückgekehrt ist um „seiner Erfindung des freien Echappements den nötigen Erfolg zu sicher, denn stets hat er an der Verwirklichung seiner Ideen gearbeitet“. Aber auch hier habe ich in den Unterlagen des Staatsarchivs und der Universitäts-Bibliothek keine Hinweise gefunden, die dies belegen können.

Huber hat sich aber mit dem ersten Chronometer von Mudge auseinander gesetzt und auch, ergänzend zu Hornsbys und Nevil Maskelynes (1732-1811) Messungen, eigene Gangmessungen am Chronometer vorgenommen.

Entgegen anderer Behauptungen möchte ich noch erwähnen, dass sich Huber, gemäss den Unterlagen in der Universitätsbibliothek Basel, sehrwohl mit mechanischen und longitualen Problemen in Basel auseinander gesetzt hat und dass er trotz seiner jungen 22 Jahren, die er in England hatte, durchaus kein mathematischer Naseweis mehr war. Auch nach seiner Englandzeit beschäftigte sich Huber mit dem Problem der Längenbestimmung auf astronomische Weise, jedoch ohne grösseren Erfolg.

redfernanimation.com - Huber Mudge Constant-Force Escapement


Stil

Den Huber/Mudge Versuchschronometer bezeichnet man von seiner Form her als Stock- oder Stutzuhr. Im Verhältnis zu den Bodenstanduhren sind Stockuhren kurz und scheinbar gestutzte Standuhren, die auf Tische,  Kommoden, Kamine, Borde usw. gestellt werden. Im 16. und 17. Jahrhundert werden sie auch Stötzer genannt. Die Begriffe Stock- und Stutzuhr werden meist synonym gebraucht. In England sind Stockuhren eher von etwas einfacherer Bauform (vor allem In Holzkasten), während als Stutzuhren Uhren mit eleganterer und aufwendigerer Form bezeichnet werden.


Uhrwerk

Das Räderwerk hat die Aufgabe, die durch das Aufziehen der Zugfeder gespeicherte Antriebskraft mit Hilfe einer Kombination aus mehreren Rädern und Trieben auf den Gangregler zu übertragen.

Das Uhrwerk des Huber/Mudge Chronometers zeugt von grossem technischen und handwerklichen Könnens des Herstellers. Jedes Bestandteil des Uhrwerks ist mit äusserster Sorgfalt bearbeitet worden. Alle Brücken weisen abgerundete Kanten und abgeschrägte Ecken auf. Das Vollplatinenwerk hat zwei nicht vergoldete Messingwerkplatinen von 14 cm x 13,8 cm und misst zwischen den Werkplatinen 5 cm. Es wird durch fünf Messing Säulen oder Pfeiler getragen. Die Pfeiler sind vasenförmig gedreht, in der unteren Werkplatine vernietet und in der oberen verstiftet.

Der gesamte Aufbau ist sehr stabil.


Zifferblatt Huber Mudge Chronometer

Zifferblatt

Das versilberte Zifferblatt (14 cm x 13,8 cm) aus Messingblech, ist in der Richtung von oben nach unten (von 30 nach 60) poliert und hat ein für Astronomische Präzisionsuhren übliches, für Marinechronometer aber eher selten verwendetes Regulatoren-Zifferblatt.

Die Einteilung des Zifferblattes lässt erkennen, dass der Chronometer vor allem für die astronomischen Messungen Hubers konstruiert wurde und nicht primär als Forschungsobjekt zur Verbesserung der Präzision der damaligen Chronometer galt.

Im Zentrum ist der grosse Minutenkreis, indem als Nebenzifferblätter oben der Sekundenkreis und unten eine 12 Stundenscheibe angeordnet sind. Das Zifferblatt ist durch Pfeiler auf die obere Platine aufgesetzt und von der Frontseite her mit vier Stahl Schrauben verschraubt. Die Ziffern auf dem Frontzifferblatt und auf der Stundenscheibe sind graviert und geschwärzt.


Zeiger

Der fein gebläute Stahlzeiger für die Minuten, durch den englischen Uhrmacher Daniel Quare (1649-1724) 1691 eingeführt, befindet sich im Zentrum des Zifferblattes. Der Minutenzeiger endet bei seinem Rohr, ist auf einem Vierkant verstiftet und drückt zusätzlich mit einer Messingunterlagsscheibe die Minutenradwelle nach unten. Der Zeigerkopf ist polierten.

Auch der kleinere Sekundenzeiger ist aus gebläutem, vermutlich auch gehärtetem Stahl und über das Rohr hinaus verlängert und auf das Zapfenende des Sekundenrohres aufgedrückt. Das Sekundenrad sitzt auf einer Welle die auf die vordere Werkplatine aufgeschraubt ist.

Die Stundenanzeige ist auf einer versilberten Messingscheibe mit zwölfer Einteilung. Die Stundenscheibe ist ein Bestandteil des Zeigerwerks. Für astronomische Messungen wäre wohl eine 24 Stundeneinteilung praktischer gewesen.


Zeigerwerk

Das Zeigerwerk des Huber/Mudge Chronometers ist ähnlich wie in der Stutzuhr von Mudge um 1760 und deshalb speziell, weil das 1 Grundlaufrad trotz einer Umdrehung in der Stunde nicht im Zentrum des Werkes angeordnet ist. Das Zeigerwerk ist wie folgt aufgebaut:

Das Zeigerwerk ist in zwei Gruppen aufgeteilt. In der einen Gruppe wirken Stundenwechseltrieb, Stundenscheibe, Minutenwechselrad und Minutenrad mit, in der anderen Gruppe das Sekundenwechselrad und das Sekundenrad. Auf der Achse des 1. Grundlaufrades sind das Stundenwechseltrieb und das Minutenwechselrad aufgesetzt und verstiftet. Das Stundenwechseltrieb ZW1 greift in die Stundenscheibe ZW2 auf der eine 12er Einteilung eingraviert ist und die Stunden anzeigt. Das Minutenwechselrad ZW3 greift in das Minutenrad ZW4. Das Minutenrad sitzt auf einer Welle, der Minutenradwelle, die an der vorderen Werkplatine angeschraubt ist. Auf dem Minutenrad  ist ein Rohr, das auf der Minutenradwelle sitzt und an seinem Ende durch einen Stahlstift geschlossen ist. Auf dem Stahlstift wurde der Minutenzeiger aufgedrückt und verstiftet.

Das Sekundenwechselrad ZW5, das auf der Welle des Hemmungsrades aufgedrückt ist, greift in das Sekundenrad ZW6. Das Sekundenrad sitzt wie das Minutenrad auf einer Welle, der Sekundenwelle, die an der vorderen Werkplatine angeschraubt ist. Auf dem Sekundenrad ist ein Rohr, das auf der Sekundenradwelle sitzt und an seinem Ende durch einen Stahlstift geschlossen ist. Auf dem Stahlstift wurde der Sekundenzeiger aufgedrückt…

 


Johann Jakob Huber

Johann Jakob Huber (* 27.08.1733 Basel, † 21.08.1798 Gotha). Sohn des Johann Jakob, Kaufmanns. 1758 Rosina Rohner, von Basel. Schüler von Daniel und Johann Bernoulli. 1753 Promotion in Philosophie. 1754-55 Stud. als disciple intime bei James Bradley in Greenwich (England). 1756 Berufung als Prof. der Astronomie an die Berliner Akad. und Ernennung zu deren ordentl. Mitglied. Ab 1758 Privatgelehrter in Basel. H. stand im wissenschaftl. Briefwechsel mit Jacques-Barthélemy Micheli du Crest. Er gilt als Erfinder der freien Hemmung (echappement) mit konstantem Antrieb bei Uhren, die bewirken soll, dass die Unruhe mit Ausnahme des vom Triebwerk aus erteilten Stosses möglichst frei von Druck und Reibung bleibt. Zusammen mit Thomas Mudge konstruierte er eine solche Uhr, mit der er etwa gleichzeitig wie John Harrison die geogr. Länge auf See bestimmen wollte.


Thomas Mudge

Thomas Mudge (* 1715 in Exeter; †  1794) war ein englischer Uhrmachermeister und der Erfinder der freien Ankerhemmung. Mudge wurde 1715 als Sohn des Pfarrers Zachariah Mudge geboren. Im Alter von 14 Jahren trat er eine Lehre bei dem berühmten Georg Graham an. Nach Grahams Tod übernahm er dessen Geschäft in der Fleet Street 148 in London. 1757 erfand er eine Ankerhemmung, mit der noch heute der größte Teil der mechanischen Armbanduhren ausgestattet ist. Er fertigte für Königin Charlotte eine Ankertaschenuhr. Er war einer der ersten, der mehrere Edelsteinlager in Uhren einbaute. Von 1771 an arbeitete er an der Entwicklung der Chronometergänge, die er verbesserte. Er fertigte ein Seechronometer an, das er 1774 den Behörden vorlegte und erhielt dafür einen Preis von 3’000 englischen Pfund zugesprochen. Mudge arbeitete auch für König Georg III. von England (1776). Er gründete mit Dutton 1755 eine Partnerschaft. 1771 ging er nach Plymouth. Seine mit William Dutton gemeinsam geführte Firma in London bestand von 1755 bis 1790, so dass anzunehmen ist, dass er sich nach Plymouth zurückzog, um sich mehr der Forschungsarbeit widmen zu können; denn um diese Zeit arbeitete er an den Seechronometern, und in einer Hafenstadt wie Plymouth konnte er diese sicherlich erproben. Er hat sich auch als Schriftsteller über Taschenuhrentechnik hervorgetan.


Auszug aus der Abschluss Diplomarbeit von Patrik-Philipp Huber
an der Schweizerischen Uhrmacherschule in Solothurn von 1993

Baselworld vor dem Aus?

Eine Schlagzeile die ich niemals schreiben wollte, aber nachdem die Messeleitung die Baselworld 2020 anstatt abzusagen einfach auf Januar 2021 verschoben hat, um die Kosten nicht tragen zu müssen, hat sie die gesammte Uhrenindustrie verärgert…

Anstatt gemeinsam Lösungen zu finden, kam es zum öffentlichen Schlagabtausch und unschönen gegenseitigen Beschuldigungen. (Siehe Artikel von Marcel Speiser in der Handelzeitung und Georg Halter SRF Regionaljournal Basel)

Nun die Schock Nachricht: Die wichtigen Uhrenhersteller Chanel, Chopard, Patek Philippe, Rolex und Tudor haben heute Dienstag eine Absichtserklärung publiziert, dass sie im April 2021 auf dem Palexpo-Gelände in Genf gleichzeitig mit dem Uhrensalon Watches & Wonders (ehemals Salon International de la Haute Horlogerie SIHH), eine eigene Uhren- und Schmuckmesse austragen werden.


Nachdem seit Jahren ein genereller Rückgang der Besucherzahlen spürbar war, die Zahl der Aussteller von 2000 (im Jahr 2011) auf 700 (2019) sank, viele internationale Firmen (Seiko), die Swatch Group 2019, Breitling 2020 abgesprungen waren, ist dies ein weiterer herber Schlag für die MCH Group und die Basler Wirtschaft. Das COVID-19 generell fast alle Veranstaltungen 2020 platzen lässt kommt ja zu allen noch dazu…

Kann die Baselworld den Weggang solch wichtiger Aussteller auch noch verkraften, oder ist dies der Todesstoss?

War das Coronavirus oder die Unmut über Feslegung des neuen Termins in Januar nur eine Ausrede und die 5 Marken haben ihren Weggang schon länger geplant? Schliesslich waren die Marken,  die auch im Ausstellerkomitee sind, bisher mit dem Termin der Verschiebung einverstanden und haben angeblich gegenüber der Messeleitung nie etwas von einer alternativ Messe erwähnt…


Kann es wirklich sein, dass es in Zukunft in Basel keine Uhren- und Schmuckmesse geben wird, und was wird dies für den Messestandtort und die Region Basel bedeuten?



Baselworld:
Die Basler Uhren- und Schmuckmesse mit über 700 Ausstellern, zieht jährlich zehntausende Besucher und die Weltpresse an und ist die grösste und wichtigste Veranstaltung in den Messehallen Basel.

Baselworld schrupft
Quelle: NZZ

Nachtrag:

Regionaljournal Basel Baselland, Donnerstag, 16:23 Uhr

Jean-Claude Biver sieht keine Zukunft für eine Mittelklasse-Baselworld.

Alle Geschäfte wegen Coronavirus geschlossen

Auch alle Uhren-Bijouterien in Basel sind voraussichtlich bis 19. April geschlossen


Falls Sie offene Bestellungen, Änderungs- oder Reparaturaufträge haben, empfehlen wir Ihnen sich direkt mit dem jeweiligen Geschäft
in Verbindung zu setzten.

Bei einigen Firmen mit online Shop können Sie auch
weiterhin online oder telefonisch bestellen.


Regionale Geschäfte unterstützen

Gerade jetzt ist es wichtig, regionale Geschäfte zu unterstützen.
Helfen Sie mit, damit wir in ihrer Nähe bleiben können.

Vielen Dank

Bewaffnete überfallen Bijouterie in der Freien Strasse

Heute Donnerstag 12. März um 10.30 Uhr haben gemäss Polizei Basel-Stadt, zwei bewaffnete Männer ein Uhren- und Schmuckgeschäft in der Freien Strasse in Basel überfallen.

Die Täter erbeuteten Uhren im Wert von mehreren tausend Franken in einen Rucksack. Auf einem hellblauen Roller mit französischem Kontrollschild entkamen sie in Richtung Aeschenvorstadt und anschliessend in Richtung Allschwil. Laut der Polizei konnten die Täter bisher trotz Fahndung nicht festgenommen werden…


Die Beschreibung der Täter ist wie folgt:

Beim ersten Täter handelt es sich um einen Unbekannten, etwa 30-jährigen Mann mit dunkler Hautfarbe. Der Mann sprach französisch. Seine Erscheinung war gepflegt, sein Gesicht rasiert. Er trug eine schwarze Jacke und schwarze Jeans mit Löchern, silberne Turnschuhe mit gezackten Nieten und eine Sonnenbrille. Der zweite Unbekannte soll etwa 27 Jahre alt sein und hat ebenfalls eine dunkle Hautfarbe. Seine Statur ist schlank und er sprach ebenfalls Französisch. Seine Erscheinung war ebenfalls gepflegt und er war schwarz angezogen. Zudem trug er eine Kappe.


Polizei sucht Zeugen

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft, Tel. 061 267 71 11, oder mit der nächsten Polizeiwache in Verbindung zu setzen.

Baselworld 2020 findet nicht statt!

Nachdem der Genfer Uhrensalon (Watches & Wonders) die Austragung abgesagt hat, teilen nun auch die Verantwortlichen der BASELWORLD mit, dass die Messe wegen des Coronavirus abgesagt wird.

Angesichts der jüngsten Entwicklungen bezüglich der weltweiten Ausbreitung des Virus sei die Messeleitung zum Schluss gekommen, die Uhren- und Schmuckmesse in Basel abzusagen.

Der Genfer Uhrensalon und die Basler Uhrenmesse Baselworld hätten in diesem Jahr gleich nacheinander Ende April beziehungsweise Anfang Mai stattfinden sollen.

Mehr Infos zu kommenden Veranstaltungen finden Sie im > Uhrenkalender

Am 15. und 22. Dezember hat Basel Sonntags geöffnet

Sonntags-Verkauf im Dezember

An den Adventssonntagen vor Weihnachten am 15. 22. Dezember ist die Basler Innenstadt für Sie geöffnet.

Sonntagsverkauf Basel

Weihnachtsstimmung «im Härz vo Basel» – können Sie jeden Donnerstagabend im Advent auf dem Marktplatz erleben und einen schönen Abend in stimmungsvoller Atmosphäre zusammen mit deinen Liebsten verbringen!

«Em Bebbi sy Adväntsbox uff em Märtplatz» lädt jeweils zwischen 17 und 20 Uhr zum Geniessen und Verweilen ein. ⬈ Weitere Infos

 

Ein Besuch der besinnlichen Basler Weihnachtsmärkte auf dem Barfüsserplatz und Münsterplatz lädt ein zum Entdecken, Erleben und Verwöhnen. Täglich vom 28. November bis 23. Dezember 2020.

 Weihnachtsbeleuchtung-FreieStrasse-Basel

Mit dem wunderschön geschmückten, grossen Weihnachtsbaum im Zentrum des Marktplatzes und der traditionellen Weihnachtsbeleuchtung in der Freien Strasse, Rüdengasse und der Eisengasse, ergänzt «Em Bebbi sy Adväntsbox uff em Märtplatz» diese Weihnachtsromantik in der Innenstadt mit feinen kulinarischen Angeboten und gemütlichen Lounges.

Wieder eine Bijouterie überfallen

Ein schwarzer Donnerstag für die Bijouterie Wagner in Reinach.

Am 28. November überfielen drei vermummte Täter die Bijouterie an der Reinacher Hauptstrasse und konnten mit einer Beute von mehreren zehntausend Franken flüchten.

Die Unbekannten sind um 17.45 Uhr in die Bijouterie eingedrungen. Mit Äxten haben sie Vitrinen eingeschlagen. Die Täter seien anschliessend zu Fuss über den Friedhof in die Ziegelgasse geflohen. Dort seien sie in einen grauen Personenwagen gestiegen.

Die Fahndung nach den Räubern verlief bislang erfolglos.


Signalement der Täter: männlich, alle waren dunkel gekleidet und trugen Jacken und Pullover mit Kapuzen. Einer der Täter trug einen auffällig gestreiften Pullover. Einer der Männer trug zudem eine Wintermütze mit Ohrenwärmer und Dächli.

Für Hinweise, die zur Festnahme des Täters führen, setzt die Polizei Basel-Landschaft eine Belohnung in der Höhe von bis zu CHF 5‘000 aus.

Die Polizei sucht Zeugen.

Aus SIHH wird Watches & Wonders

Die „Konkurenzmesse“ zur Baselworld, der “Salon International de la Haute Horlogerie” erfindet sich neu und ändern den Namen in “Watches & Wonders Geneva”.

1991 trennten sich fünf Uhrenmarken (Baume & Mercier, Cartier, Gérald Genta, Daniel Roth, Piaget) von der damaligen Basler Uhren- und Schmuckmesse (heute Baselworld) und gründeten den Salon International de la Haute Horlogerie in den Palexpo-Messehallen in Genf. Leider wanderten in den Folgejahren immer mehr Aussteller zur Konkurrenzveranstaltung ab.

Auch der Genfer Uhrensalon SIHH spührte das neue Besucherverhalten und verlor wie die Baselworld Marken die nicht mehr in Genf ausstellen wollten oder konnten…

2020 wird nun auch in Genf „fast“ alles neu. Als erstes heisst die Messe künftig “Watches & Wonders Geneva”. Auch kooridniert die Messe den Termin mit der Baselworld (30.4. bis 5.5.) und findet gleich vor her vom 25. bis zum 29. April statt. Damit soll verhindert werden, dass Besucher aus dem Ausland innerhalb von zwei Monaten zweimal in die Schweiz anreisen müssen…

Es werden etwa 30 Marken an der W&W Veranstaltung erwartet, darunter diejenigen der Richemont-Gruppe (Cartier, IWC, Jaeger-LeCoultre, Montblanc, Panerai, Piaget, Roger Dubuis…), aber auch diverse unabhängige Marken (wie Hermes, Moser, Vacheron Constantin u.a.).

War die Messe bis anhin eine geschlossene Veranstaltung für geladene Gäste, soll die Watches & Wonders auch die Stadt Genf und ihre Bevölkerung mit Aktivitäten ausserhalb der Palexpo viel stärker einbinden. An den Publikumsaktivitäten, die unter der Bezeichnung «In the City» stattfinden und für alle Altersgruppen gedacht sind, sollen Interessierte die Uhrenbranche, unter anderem über Ausstellungen, näher kennenlernen. Es werden an verschiedenen Orten in Genf wie in Museen, Schulen, Werkstätten und Geschäften spezielel Events stattfinden.

Fondation de la Haute Horlogerie

Watches & Wonders wird von der Fondation de la Haute Horlogerie organisiert.
www.watchesandwonders.com

 

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